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C-Rebell-um a.l.s. GuNO – wenn ich dann eines Tages nicht mehr bin… (2012)

Mai 20, 2012
M.Bergmann
Keine Kommentare

Gasland (deutsch)

Mai 20, 2012
M.Bergmann
Keine Kommentare

Hochgeladen von fluxusxx

Gasland ist ein vom Filmemacher Josh Fox geschriebener und inszenierter US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2010. Der Film beschäftigt sich mit den Auswirkungen einer in den USA bereits häufig angewandten Tiefbohrtechnik, mit der Gasvorkommen erschlossen werden, indem man unterirdisch künstliche Risse erzeugt.

Die Risiken der Fracking-Methode sind längst nicht genug erforscht. Besonders der Einfluss der eingesetzten Chemikalien beim Fracking ist bislang unkalkulierbar. Beim Fracking wird unter Hochdruck eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien ins Gestein gepresst, wodurch Risse entstehen, durch die später das Gas hochgepumpt wird. Beim Fracking geht es um Gas, das fest in die Poren des Gesteins, vor allem Schiefer, eingeschlossen ist.

Eine ganze Reihe von Vorkommnissen in der Umgebung von Gas-Förderstellen hatte die Umweltbehörde zu der Untersuchung der Fracking-Methode veranlasst: Ein Fischsterben in West Virginia, ein brennender Wasserhahn in Colorado, ein verseuchtes Feuchtgebiet in Pennsylvania. Wie viel davon tatsächlich mit der Förderung von unkonventionellem Gas und der Fracking-Methode zu tun hat, ist unklar, deshalb eben die EPA-Studie zum Thema Schiefergas und Fracking. Doch vorab schätzte die Umweltbehörde ein: „Es gibt Bedenken, dass das hydraulische Fracking die Qualität des Grund- und Oberflächenwassers beeinträchtigen und damit Mensch und Umwelt bedrohen kann.”

Der Film präsentiert einerseits Aussagen und Erlebnisse der von den negativen Auswirkungen betroffenen Anwohner, und lässt andererseits zahlreiche Experten zu Wort kommen.

Eine stärkere Nutzung des Fracking in Deutschland unmittelbar steht bevor

Spiegel Online berichtete am 19. August 2010 über die umstrittene Technologie. Demnach hatten sich die Bohrkonzerne ExxonMobil, BNK Petroleum, 3legs Resources und RealmEnergy bereits große Gebiete Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens für Probebohrungen gesichert. Das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) gab gegenüber Spiegel Online an, die Folgen der Technologie für die Umwelt bisher nicht untersucht zu haben.[40] Am 5. November 2010 meldete Spiegel Online: „In Deutschland gibt es einen Run auf neue Erdgasquellen: Energieunternehmen wie Exxon, BNK Petroleum oder die Stadtwerke Hamm hoffen auf satte Erlöse. Allerdings setzen sie dabei auf unkonventionelle Fördermethoden – und die bergen große Risiken. Im Oktober 2008 bohrte ExxonMobil, in Deutschland vor allem durch seine Tankstellenmarke Esso bekannt, in der Nähe der Ortschaft Damme. Drei Mal presste der Konzern Fracking-Flüssigkeit in das Bohrloch, 1100 bis 1500 Meter tief in die Erde. Insgesamt leitete der Konzern ungefähr zwölf Millionen Liter Flüssigkeit in den Untergrund. Diese bestand zu 98 % aus Wasser, wie ExxonMobil mitteilt. Hinzu kamen Quarzsand und sechs Chemikalien, die einen Anteil von 0,2 Prozent an der Flüssigkeit hatten. Insgesamt presste ExxonMobil also rund 24.000 Liter Chemikalien in den Boden, wie viel von welchem Stoff, teilte der Konzern nicht mit.”

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fracking#St.C3.A4rkere_Nutzung_in_Deutschland_st…)

Antikriegsdemo auf Hamburger Hafengeburtstag; 13.05.2012 (utopieTV-doku-video)

Mai 16, 2012
M.Bergmann
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Hamburg, Hafengeburtstag, Landungsbrücken
13.05.2012, 16:00 Uhr
Antikriegsdemo auf Hamburger Hafengeburtstag
(utopieTV-doku-video)
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Die Besucher des Hafengeburtstags staunten nicht schlecht:
In einer kleinen Barkasse demonstrierten eine Handvoll Aktivisten entlang der Landungsbrücken gegen die Zurschaustellung von Kriegsgerät auf dem Hamburger Hafengeburtstag: einige tausend Menschen am Ufer sahen das Banner mit der Aufschrift:
“Krieg beginnt hier,
Kriegsmarine versenken”
und hörten die Rede mit der Kernbotschaft:
Schluß mit der Werbung für die Bundeswehr auf Spaß-Events.
Die Polizei beschlagnahmte zunächst das Banner, genehmigte dann allerdings eine Spontan-Demo.
Auch am Ufer gab es einige Transparente im Bereich der Hafenstrasse zu sehen, die ebenfalls eine Entmilitarisierung forderten.

Musik:
Klaus der Geiger am Kriegsfelsen in Hamburg am Tage zuvor
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see you…

utopieTV
independent-media
entsteht in Hamburg für Hamburg
www.utopietv.de
info@utopietv.de
utopieTV auf Facebook:
http://www.facebook.com/utopieTV

Wirtschaftsforscher für Staatsbeteiligung an Solarfirmen

Mai 16, 2012
M.Bergmann
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Anmerkung: Ich wittere einen gewaltigen Betrug! Erst kreditfinanziert man die Solartechnologie wie verrückt, dann bricht man abrupt die Förderungen ab und dann reißt man die Solaranlagen an sich, um sie dann an private Finanzhaie zu verschachern.

Zum Schutz der deutschen Solarindustrie vor asiatischer Konkurrenz soll sich nach Ansicht von Wirtschaftsforscher Ulrich Blum der Staat an den Unternehmen beteiligen. “Dies wäre einfach, da der Staat über Fördermittel und Kredite schon heute ein großer Gläubiger der Unternehmen ist”, sagte der ehemalige Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung und Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Halle der “Mitteldeutschen Zeitung” (Montagausgabe).

Laut Blum beginnt die Insolvenzwelle bei den Solarfirmen erst. Deutsche Unternehmen müssten verstärkt fusionieren, um eine kritische Größe zu erreichen. Die Politik könne die Konsolidierung der Branche im eigenen Land unterstützen.

Zuletzt hatten die großen Solarunternehmen Solon (Berlin) und Q-Cells (Bitterfeld-Wolfen) Insolvenz beantragt. Der US-Hersteller First Solar will seine zwei Produktionswerke in Frankfurt (Oder) schließen. Der Solarmodul-Hersteller Sovello aus Bitterfeld-Wolfen prüft Kurzarbeit wegen Absatzrückgängen.

Quelle: http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/wirtschaftsforscher-für-staatsbeteiligung-solarfirmen-042348015.html
gefunden bei: Autarkes Rattelsdorf

 

 

 

Vieles muss gesagt werden – Vorwürfe gegen Israel-Kritiker

Mai 16, 2012
M.Bergmann
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Jamal Karsli ist ein deutscher Politiker und Dolmetscher syrischer Abstammung, der wegen Äußerungen, die als antisemitisch kritisiert wurden, zeitweilig bundesweites Aufsehen erregte. Karsli studierte Industriechemie in Damaskus, bevor er 1980 nach Deutschland kam.

Von 1982 bis 1985 studierte er in Bochum Bauingenieurwesen und schloss als Diplomingenieur ab.

Bis 1992 ließ er sich an der Universität Dortmund in Raumplanung ausbilden. Danach machte sich Karsli als Dolmetscher und Übersetzer selbständig.

Im Zuge des Streits um seine Aufnahme bei der FDP hatten zwei Vorstandsmitglieder des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman und Paul Spiegel, Karsli als „Antisemiten“ bezeichnet. Eine hiergegen gerichtete Unterlassungsklage Karslis vom März 2003 blieb erfolglos, weil nach Ansicht des Gerichts „die äußerste Grenze der Diffamierung“ mit dieser Bezeichnung noch nicht überschritten sei. Für German/Irib verfasste Jamal Karsli den Artikel: Vieles muss gesagt werden!

Während die meisten Medien und Politiker beteuern, dass Israel selbstverständlich kritisiert werden dürfe und täglich kritisiert würde, beweist das aktuelle Gedicht von Günter Grass erneut, wie jegliche substanzielle Israel-Kritik reflexartig mit scharfen und teilweise hysterischen Worten abgekanzelt wird. Ob WELT, FAZ, Spiegel, Tagesspiegel – viele Medien drucken und vertreten hanebüchene Antisemitismusvorwürfe und maßlose Übertreibungen.

Die israelische Botschaft stellt „Was gesagt werden muss“ in eine Reihe mit christlichen Ritualmordvorwürfen an Juden, der unvermeidliche Henryk M. Broder nennt Grass in der WELT den „Prototyp des intelligenten Antisemiten“, die FAZ nennt das Poem ein „Dokument der Rache“, im Tagesspiegel heißt es, das Gedicht könne ebenso gut „Die Juden sind unser Unglück” heißen. Und das sind nur Beispiele.
Kein Wunder also, dass die meisten Politikerinnen und Politiker eingeschüchtert sind und sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen. In meiner Zeit als Landtagsabgeordneter (1995 bis 2005) habe ich hinter die Kulissen schauen können und kenne diesen Sachverhalt hinlänglich aus persönlicher Erfahrung. Und es betrifft nicht nur Politiker, sondern auch Journalisten und eigentlich alle, die in der Öffentlichkeit stehen.
Man kann dies nur eine Doppelmoral nennen.

Ein EU-Umfrageergebnis im Jahr 2003 ergab, dass eine große Mehrheit Israel als Gefahr für den Weltfrieden ansieht.

Sind das alles Antisemiten und Pöbel oder liegen begründete Argumente vor?

  • Hat Israel vielleicht nicht gegen Dutzende Uno-Resolutionen verstoßen?
  • Ist es vielleicht kein Besatzungsstaat und keine Atommacht? Hat es kein Land raubendes und fälschlich „Sicherheitsmauer“ genanntes Bauwerk errichtet?
  • Baut es keine Siedlungen auf fremdem Land und verstößt damit gegen die Genfer Konventionen?
  • Ist es nicht die viertgrößte Militärmacht der Welt?
  • Gibt es keine rassistische Politik in Israel, die Juden bevorzugt?
  • Ist es nicht fraglich, ob Deutschland weitere atomfähige U-Boote in dieses Krisengebiet liefern soll?

Die Kritik an der Iran-Hetze Israels ist offenbar ebenfalls tabu, wie die oben genannten Beispiele von Hysterie zeigen. System-Medien und System-Politiker sind sich einig darüber, dass Iran die Bedrohung ist und auf keinen Fall Israel. Aber wie kann das sein, wo doch Israel die Bombe hat und Iran nicht? Ist es da nicht ganz natürlich, nach einer atomwaffenfreien Zone im Nahen und Mittleren Osten zu rufen und Israel aufzufordern, den Atomwaffensperrvertrag zu ratifizieren, wie es Iran schon längst getan hat? Ansonsten wird die atomare Aufrüstungsspirale in der Region weiter gehen, wo auch andere arabische Länder Israel und Iran nachahmen werden, um sich zu schützen und das strategische Gleichgewicht in der Region zu bewahren.

Anscheinend nicht. Lieber werden „die Juden“ ins Spiel gebracht, die angeblich keiner mag, dann muss man sich nicht mit leidigen Argumenten abgeben. Die so genannte „Antisemitismusdebatte“ habe ich am eigenen Leib erlebt und 2003 in dem Buch „Maulkorb für Deutschland, Fakten, Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte“ ausführlich beschrieben. Dort habe ich unter anderem darauf hingewiesen, wie wichtig die Unterscheidung zwischen Juden, Israelis und Zionisten ist. Heute etwa wird jeder Boykottaufruf gegen Israel reflexhaft mit „Kauft nicht beim Juden“ gleichgesetzt, selbst wenn es um die besetzten Gebiete geht, so als wäre „Jude“ und „Israeli“ dasselbe.

Auch Günter Grass’ Argumente werden von führenden Medien und Politikern einfach als Angriffe auf „das Judentum“ umgedeutet, was ebenso unsinnig wie unlogisch ist. Beim Besuch von Sigmar Gabriel in al-Khalil (Hebron) zeigte sich ebenfalls dieser Reflex, als er – ähnlich wie Jimmy Carter – den Begriff „Apartheid“ verwendete, um die Menschen verachtende Segregationspolitik Israels zu kritisieren.
Sind aber Günter Grass, Sigmar Gabriel, Jürgen Möllemann, Rupert Neudeck, Norbert Blüm, Hermann Dierkes und andere Israelkritiker Antisemiten? Im Falle von Jürgen Möllemann sieht man, dass der Antisemitismusvorwurf sogar tödlich sein kann.

Man bedenke, dass zionistische Organisationen selbst antizionistischen Juden Antisemitismus vorwerfen. Doch sind Felicia Langer, Ilan Pappe, Shraga Elam, Hajo Meyer und andere tatsächlich Antisemiten? Oder Nestbeschmutzer?
Unsere Kinder wachsen mit dieser Doppelmoral auf, was israelische Politik betrifft, und das ist nicht in Ordnung und hilft auch keinem. „Das Verdikt ‘Antisemitismus’ ist geläufig“, schreibt Grass, und: „Es mögen sich viele vom Schweigen befreien“. Tatsächlich finden sich einige Medien, Politiker und Künstler, die sich dem Diktat nicht mehr beugen, wie zum Beispiel Beiträge im NDR und WDR zeigen.

„Maulkorb für Deutschland, Fakten, Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte“
Der „Fall Hohmann“ beschäftigte Deutschland im Herbst 2003 wochenlang. Kurz darauf bezeichnete Ariel Scharon alle Europäer als Antisemiten. Und auch die Anti-Globalisierungsbewegung ATTAC wurde des Antisemitismus bezichtigt. Diese Ereignisse machen vor allem eines deutlich: Die Antisemitismusdebatte ist aktueller denn je. Der Autor Jamal Karsli, selber Opfer der Antisemitismuskeule, stellte nach eingehender Recherche des Themas fest, wie skandalös es um die sogenannte Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland bestellt ist. Er kam schliesslich zu dem Schluss, dass Deutschland tatsächlich einen Maulkorb trägt. Das heißt, bestimmte Themen können in Deutschland nicht diskutiert werden, da sie einem Tabu unterliegen. Hier spielen vor allem die Medien eine wichtige Rolle. „Unbequeme“ Themen werden von ihnen entweder vollständig ignoriert, verfälscht oder so platziert, dass sie nur mit großer Eigeninitiative des Lesers, bzw. Fernsehzuschauers, bzw. Radiohörers empfangen werden können. Ein solches Vorgehen widerspricht jedoch einer auf Demokratie und Meinungsfreiheit beruhenden Gesellschaft.

Weitere Themen sind der tragische Tod von Jürgen W. Möllemann sowie der Skandal um den vermeintlichen „Saubermann unserer Nation“ Michel Friedman. Jamal Karsli berichtet kurz von der Entwicklung seiner neu gegründeten Partei Frieden, Arbeit, Kultur und Transparenz, kurz FAKT, die eine der Konsequenzen war, die er aus dem „Fall Karsli“ gezogen hat. Maulkorb für Deutschland.

 

Quelle: Maria Lourdes Blog

 

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G8-Gipfel: USA verärgert über Putins Absage.

Mai 16, 2012
M.Bergmann
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von Maria Lourdes

 

Die USA haben auf den Beschluss des neuen russischen Präsidenten Wladimir Putin, nicht zum G8-Gipfel nach Camp David zu kommen, gereizt reagiert, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.

Die US-Administration zeigte sich schockiert über den Beschluss von Präsident Wladimir Putin, Regierungschef Dmitri Medwedew zum G8-Gipfel in Camp David zu schicken. Laut dem Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, wird US-Präsident Barack Obama nicht zum APEC-Gipfel reisen, der vom 2. bis zum 9. September in Wladiwostok stattfindet. Er sagte jedoch, dass dieser Beschluss keine Reaktion auf die Absage Putins sei. Der APEC-Gipfel falle zeitlich mit dem Kongress der US-Demokraten zusammen, bei dem Obama einen wichtigen Wahlkampfauftritt hat.

Laut einer Quelle im US-Außenministerium finden die APEC-Gipfel gewöhnlich im November statt. Russland habe jedoch beschlossen, den Gipfel Anfang September auszutragen, so die Quelle. Das Datum des APEC-Gipfels ist jedoch bereits seit langem bekannt.

Eine Quelle in der US-Administration bestätigte, dass die unerwartete Entscheidung Putins für Verwirrung im Weißen Haus sorgte. „Sein einziges Treffen mit Barack Obama fand im Sommer 2009 in der Residenz bei Moskau statt und war nach allgemeiner Meinung sehr kühl gewesen“, sagte die Quelle. Die US-Administration machte bereits Zugeständnisse, wobei es den G8-Gipfel aus Chicago nach Camp David verlegte. Das würde Putin erlauben, eine demonstrative Abreise aus Chicago kurz vor dem NATO-Gipfel, dem Putin fernbleiben wollte, zu vermeiden.

Beim G8-Treffen hätten die beiden Präsidenten ausführlich miteinander sprechen können. Das Treffen zwischen Obama und Premier Medwedew soll stark verkürzt werden. Von der Tagesordnung sollen zentrale Streitfragen wie der Raketenschild und die wirtschaftliche Zusammenarbeit gestrichen werden. Diese Themen hebt Obama für sein Gespräch mit Wladimir Putin beim G20-Gipfel im Juni auf.

Aus dem Umfeld der US-Administration heißt es allerdings auch, dass viele im Weißen Haus erleichtert auf diesen Beschluss Putins reagiert haben. „Obamas Russland-Politik ist einer der größten Kritikpunkte für die Republikaner geworden“, so eine Quelle. „Ein betont herzlicher Empfang von Wladimir Putin, gegenüber dem es in den USA viele Fragen zur Einhaltung der Menschenrechte gibt, würde Obamas Gegnern in die Karten spielen – vor allem seinem Hauptrivalen Mitt Romney.“

Moskau reagierte gelassen auf das geänderte Format des Treffens zwischen Obama und Medwedew. Medwedew fliegt nach Camp David, nicht um mit Obama zu sprechen, sondern um am G8-Gipfel teilzunehmen. Die Erörterung von Raketenabwehr-Fragen und der Wirtschaftsbeziehungen sei nicht geplant. Das geschehe auf der Ebene der Präsidenten, hieß es aus dem Kreml.

KenFM im Gespräch mit: Jürgen Elsässer / Mai 2012

Mai 16, 2012
M.Bergmann
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Jürgen Elsässer wurde 1957 in Pforzheim geboren, wohnt und arbeitet heute in Leipzig.
Er ist ein deutscher Journalist und Autor, und beschäftigt sich im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit und in seinen zahlreichen Büchern hauptsächlich mit politischen Themen.
Zudem ist Jürgen Elsässer Herausgeber des monatlich erscheinenden Compact-Magazins.

Zuvor hat er Jahre als Redakteur oder Chefredakteur für diverse Printmedien gearbeitet. zB die Junge Welt, Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, Konkret, Neues Deutschland und die Islamische Zeitung.

Jürgen Elsässer war gerade im Iran. Dort hat er nicht nur Menschen und Kultur besser kennen gelernt, auch traf er auf dieser Reise den aktuellen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad.

Ken Jebsen spricht mit Jürgen Elsässer über dessen politischen und journalistischen Werdegang, über den Iran, die Deutsche Presselandschaft, Pressefreiheit generell und die Stellung der letzten Supermacht.

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